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| Staatssprache |
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Französisch und Kreolisch, als Fremdsprache auch Englisch
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Bevölkerung: 7,9 Mio.
Religion: Katholisch (80%), andere christl. Gruppierungen, Voodoo-Kult
Geburtsrate je 1000 Menschen: 33,5 (in den Städten)
Kindersterblichkeit: 12,5 %
Säuglingssterblichkeit: 8,1 %
Geburten pro Frau: 3,98
Lebenserwartung von Frauen: 57 Jahre
Lebenserwartung von Männern: 50 Jahre
Arbeitslosigkeit: 70%
Analphabetenrate: 60 %
Haiti ist unter den 30 ärmsten Ländern der Welt, es gilt als das
Armenhaus der Karibik
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| Gesundheitswesen |
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Es gibt kaum ein Gesundheitswesen in Haiti. Es fehlt an medizinischen
Einrichtungen und geschultem Personal. Wenn Krankheiten überhaupt
behandelt werden, dann meistens von Naturheilern oder Voodoo-Priestern.
Mangelernährung, Infektionskrankheiten und AIDS gehören
zu den Hauptgesundheitsrisiken.
Auf einen Arzt fallen ca. 6.000 Patienten.
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| Straßenkinder |
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Schätzungsweise: 3.000 bis 5.000 in Port-au-Prince. Die Straßenkinder
wohnen oft in kleinen Hütten in den Slums, ohne Wasser, ohne
Strom, ohne sanitäre Einrichtungen. Sie versuchen mit einfachen
Tätigkeiten oder nur Betteln ein bißchen was zu verdienen.
Die meisten Mädchen werden zu Prostituierten
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| Voodoo |
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Rund 70% der mehrheitlich katholischen Bevölkerung praktizieren
Voodoo ( Gottheit oder Geist), welches eine Ansammlung von religiösen
Vorstellungen und Riten afrikanischen Ursprungs ist, eng mit den
Katholischen Praktiken verwoben, es ist zu der wichtigsten Religion
der einfachen Bevölkerung von Haiti geworden. Und wie von jeder
anderen Religion erwarten die Voodoo-Anhänger die Erfüllung
der eigenen Wünsche, Gesundheit und das Leben nach dem Tod.
Die Anhänger und Verteidiger von Voodoo versichern, dass Voodoo-Religion
mit Magie genauso viel gemeinsam hat, wie Der Christliche Glaube
mit der Hexerei. Allerdings existieren auch im Volksglauben Haitis
Legenden über böse Zauberer, sogenannte bokor, die Kinder
töten, weil sie deren Blut für magische Riten brauchen.
Krankheit und Not werden in Haiti auch meist als Wirkung böser
Mächte interpretiert.
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| HIV |
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Die Karibik ist die am stärksten von HIV betroffene Region
der Welt nach den südlich der Sahara gelegenen Staaten Afrikas.
9 der 12 Staaten Amerikas mit der höchsten HIV-Prävalenz
liegen in der Karibik. Schätzungen zufolge haben sich allein
im Jahr 2000 ca. 60.000 Erwachsene und Kinder in der Karibik mit
HIV infiziert. Die Gesamtzahl der HIV-Infizierten in der Karibik
wird auf 390.000 per Ende 2000 geschätzt. Am schlimmsten betroffen
von HIV ist Haiti; hier wurde z.B. in einigen Gegenden bei 13% aller
anonym getesteten Schwangeren eine HIV-Infektion festgestellt. Mit
6% hat Haiti unter den Ländern außerhalb Afrikas südlich
der Sahara den höchsten Anteil HIV-Infizierter in der Erwachsenen
Bevölkerung (Oktober 2002)
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| Arbeitslosigkeit und Wirtschaft |
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liegt bei 70 %; Nach einem Staatsstreich 1991, bei dem der demokratisch
gewählte Präsident Jean-Bertrand Aristide gestürzt
wurde, kam es nach einem dreijährigen internationalen Embargo
zu einem rasanten Abstieg der Wirtschaft.
Wegen des undemokratischen Gebarens der Regierung René Préval
(OPL), die noch bis 6.2.2001 im Amt war, um dann von Aristide abgelöst
zu werden, froren die internationalen Geberländer bereits vereinbarte
Entwicklungshilfezahlungen in Höhe von rund einer halben Mrd.
US-$ ein und forderten mehrfach die Einhaltung der demokratischen
Grundrechte in Haiti. 15. September 2002: Anlass ist die Verabschiedung
einer Resolution seitens des Ständigen Rates der Organisation
Amerikanischer Staaten (OAS): Das Gremium signalisierte Grünes
Licht für die Freigabe von internationalen Hilfszahlungen und
Krediten sowie für die Durchführung von allgemeinen Wahlen
im kommenden Jahr
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| Hilfsorganisationen in Haiti |
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http://www.strassenkinderhilfe-haiti.de/
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