unsere Idee

Termine & Kontakt

FAQ

Adoptivstillen

Kinderhandel

Länderkunde

Adoptionslinks

Literatur

Straßenkinder

Zeitungsartikel

Haagerabkommen

Newsletter

 

Home

 
 

Veranstaltungen

Fernsehtipps

neue Bücher

Filmtipps

Sonstiges

 

Sonstiges

 
Rumänien - Mai 2006: Trotz schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit soll Bukarest Auslandsadoptionen wieder freigeben - so die Forderungen aus den USA und der EU.
Quelle: http://www.fr-aktuell.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=888065
 
Russland - Mai 2006: Adoption in Russland ab 2007 nur über akkreditierte Agenturen
Bis zum Jahr 2007 will Russland für Ausländer die unabhängige Adoption russischer Kinder verbieten.
Quelle: http://de.rian.ru/russia/20060523/48473465.html
   
   
 

Kambodscha: derzeit sind für Österreicher Adoptionen aus Kambodscha leider nicht möglich

 

Türkei - Januar 2006:
Die Türkei hat eine zentrale Adoptionsbehörde benannt:

The Prime Ministry of the Republic of Turkey
General Directorate for Social Services and Child Protection Institution
Department for Child Services
Anafartalar Cad. No:70
Ulus/Ankara

 
 

Rumänien: - 14.12.2005
Der Adoptionsstopp in Rumänien bleibt weiter aufrecht: Der rumänische Ministerpräsident Popescu-Tariceanu hat nochmals bekräftigt, dass sein Land nicht beabsichtigt, den Adoptionsstopp aufzuheben.
Quelle: http://www.rferl.org/featuresarticle/2005/12/8C80798F-7F58-4383-B5B9-B9734BC8DD8E.html

 

Österreich/Salzburg: - 30.11.2005
Neue Broschüre: Adoptionsbroschüre erstmals in Österreich
Seit Anfang November liegt eine Broschüre zum Thema "Adoption" auf. Sie umfasst zwei Aspekte: zur Adoption freigeben und ein Kind adoptieren. Sie enthält auch konkrete Information über die anonyme Geburt und das Babynest. Die Broschüre informiert auch über die internationale Adoption.
Bestellungen können ab sofort vorgenommen werden - unter der Nummer (0662) 80 42 - 35 89 (Brigitte Sonnweber). Nach Herausgabe liegt die Broschüre auch in allen Bürgerservicestellen zur freien Entnahme auf. Quelle: Land Salzburg
Broschüre: Download-pdf

 

Belgien: - 02.12.2005
Homosexuelle Paare dürfen in Belgien künftig Kinder adoptieren.
Quelle: Oberösterreich/Rundschau

 

Kasachstan: - 02.12.2005
Kasachstan will dem Haagerabkommen beitreten und bereitet sich darauf vor.
Quelle: Kazinform

 

Russland: - 09.11.2005
Mit einem neuen Gesetzentwurf will das russische Ministerium für Bildung und Wissenschaft eine umfassende Reform der Waiseneinrichtungen einleiten. Für die rund 190 000 Kinder, die heute in überfüllten Kinderheimen und Internaten leben, sollen endlich Pflegefamilien gefunden werden. Die Kinder sollen dadurch auch vermehrt in russischen Haushalten aufwachsen, anstatt zur Adoption an Ausländer gegeben zu werden.
Quelle: Moskauer Deutsche Zeitung

 

Vietnam: - 04.11.2005
Zwischen Deutschland und Vietnam finden Gespräche statt um den Adoptionsstopp seit 2002 wieder aufzuheben
Quelle: Thanhnien News

 

Rumänien: - 30.09.2005
Harsche Worte fand der stellvertretende Vorsitzende der Helsinki Kommission für den Adoptionsstopp in Rumänien: ´Das rumänische Gesetz basiert auf der falschen Annahme, dass eine Institution oder sogar eine Pflegefamilie einem Aufwachsen des Kindes in einer Adoptivfamilie im Ausland vorzuziehen sind. Jedes Jahr werden auf diese Weise 8000 weitere rumänische Kinder zu einem Leben ohne Liebe verurteilt. Das ist zweifellos ein Verstoß gegen Menschenrechte.
Quelle: Commission on Security and Cooperation in Europe

 

China: - 29.09.2005
China ist am 16.September mit Wirkung zum 1.Januar 2006 dem Haager Übereinkommen über die Adoption von Kindern beigetreten.

 

Ukraine: - 23.09.2005
Die amerikanische Botschaft in der Ukraine hat mitgeteilt, dass das ukrainische Adoptionszentrum keine neuen Adoptionsbewerbungen von Staatsangehörigen der USA und mehrerer anderer Staaten annehme. Als Begründung wird angeführt, dass es in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen hinsichtlich der von den Adoptiveltern geforderten Entwicklungsberichte gekommen sei. Bislang ist nicht bekannt, ob von dem Adoptionsstopp auch Bewerber aus Deutschland betroffen sind. Die in der Ukraine tätigen Vermittlungsstellen bemühen sich zur Zeit, nähere Informationen zu erhalten. In jedem Fall gibt der Vorgang Anlass daran zu erinnern, dass die Entwicklungsberichte für die Herkunftsländer ausländischer Adoptivkinder eine sehr große Bedeutung haben.

 

up

 

Weißrussland Stand: 27.01.2005
Außerdem teilte er mit, dass der Staat gewillt ist, die Adoption weißrussischer Kinder durch Ausländer unter Kontrolle zu nehmen. "Kinder dürfen nur zum Zweck der Heilung adoptiert werden, und auch nur dann, wenn wir sie selbst bei uns nicht gesund pflegen können", sagte der Präsident.

Alle Mechanismen, die die Ausreise weißrussischer Bürger zur Aufnahme einer Tätigkeit im Ausland regeln, und die Adoption von Kindern durch Ausländer werden in einem Präsidentenerlass festgelegt. Dieses Dokument, so wird erwartet, unterschreibt Alexander Lukaschenko schon demnächst.

Quelle:http://www.russlandonline.ru/rupol0010/morenews.php?lang=de&iditem=4077

 

Äthopien: «Wir können uns nicht um jeden Waisen kümmern»

Hungersnöte, Krieg und Aids haben der äthiopischen Bevölkerungsstruktur tiefe Wunden geschlagen. Das afrikanische Land ist das drittärmste der Welt und hat bei einer Bevölkerung von 70 Millionen mehr als fünf Millionen Waisen zu versorgen. Die Regierung in Addis Abeba weiß sich keinen anderen Rat, als Waisen zur Adoption ins Ausland freizugeben - ein moralisches Dilemma, aus dem es wegen der leeren Staatskasse keinen Ausweg gebe.

«Wir hätten es lieber, wenn die Leute in Äthiopien investieren würden, anstatt unsere Kinder zu nehmen», sagt Bulti Gutema, Chef der Adoptionsbehörde in Addis Abeba. «Wir können es uns aber nicht leisten, uns um jeden Waisen zu kümmern.» Er spricht in seinem baufälligem Büro, einem stummen Zeugen, wie arm Äthiopien ist. Die offiziellen Haushaltszahlen belegen es weiter: Eine Milliarde Birr (86 Millionen Euro) muss Äthiopien im Jahr für seine Waisen aufbringen. Der Gesundheitsetat verfügt aber nur über 1,4 Milliarden Birr (105 Millionen Euro).

«Adoption ist das letzte Mittel, weil sie nicht hilft, die Armut zu lindern», sagt Gutema weiter. Andererseits könne die Sozialstruktur die vielen Waisen nicht verkraften. Fast die Hälfte der Bevölkerung hat am Tag nicht mehr als einen Euro zum Leben.

Ein HIV-Test entscheidet über das Schicksal der Waisen, die für eine Adoption in die USA, Frankreich, Irland und Australien in Frage kommen. Diese Länder stellen die meisten Pflegeeltern. Die äthiopische Regierung will sicherstellen, dass keine HIV-infizierten Kinder adoptiert werden. Sie hat einerseits die Adoptionsgesetze verschärft, andererseits den bürokratischen Ablauf vereinfacht. 2003 wurde ein Rekord mit 1.400 Adoptionen erreicht, mehr als doppelt so viele wie im Jahr davor. Die Zahl der Büros von Adoptionsorganisationen in Addis Abeba hat sich auf 30 verdoppelt.

Die Adoption eines Kindes kostet in Äthiopien rund 173.000 Birr (15.000 Euro). Andere Länder, die Babys zur Adoption anbieten, verlangen das Doppelte. «Die Leute kommen hierher, weil es sehr billig ist», sagt Tsegaye Berhe von der Organisation Horizon Homes, die Kinder auf das Leben bei Pflegeeltern in den USA vorbereitet. Vermittelt werden Kinder im Alter von bis zu 16 Jahren. Jana Tuinanga von Adoption Advocates International sagt, dass die Kinder sorgfältig auf ihr neues Leben vorbereitet werden müssen - einschließlich der westlichen Tischmanieren. «Wir arbeiten hart, um sie auf das Leben vorzubereiten, das sie erwartet», erklärt sie.

aus: http://de.news.yahoo.com (13.01.2005)

 
 

up

 
Adoptionen aus Süd-Ostasien (Jänner 2005)

Hilfsorganisationen alarmiert: aus: http://orf.at/050107-82452/index.html
Nach Berichten über angebliche Verschleppungen von Kindern in den südasiatischen Katastrophengebieten hat die Regierung in Sri Lanka nun reagiert: Colombo verbietet ab sofort die Adoption von Waisenkindern, hieß es in einem TV-Bericht vom Freitag. Zuletzt hatte das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF davor gewarnt, dass Waisen Opfer sexuellen Missbrauchs werden könnten. Als erstes europäisches Land startet nun Frankreich eine Initiative zum Schutz der Kinder.

Experten raten von Adoptionen und Sachspenden ab Viele gutgemeinte Ansätze, um den Tsunami-Opfer zu helfen, können eher Schaden Anrichten: aus: http://www.welt.de/data/2005/01/06/384472.html

Keine Adoptionen aus dem Katastrophengebiet: aus: www.adoption.de
Die Flutkatastrophe in Asien hat eine unvorstellbar große Anzahl von Menschen in den Tod gerissen und Familien zerstört. "Viele Menschen mit guten Absichten wollen in diesen Tagen helfen und ein Kind, das unter tragischen Umständen zur Waise geworden ist, adoptieren", berichtet der Betreiber des Informations- und Kommunikations-Portals www.adoption.de Michael Fasen. Die Behörden in den betroffenen Ländern hätten allerdings zur Zeit ganz andere Probleme als ein Adoptionsprozess zu betreuen. "Zur Zeit steht natürlich im Vordergrund, Leben zu retten und Vermisste zu finden. Viele Kinder werden im eigenen Land von Verwandten und hilfsbereiten Familien aufgenommen und betreut werden. Dies ist zur Zeit die beste Hilfe, die den Kindern zu teil werden kann," gibt Fasen adoptionswilligen Paaren mit auf den Weg und fügt hinzu, dass frühestens in einem Jahr ein Adoptionsprozess angestoßen werden sollte.

 

Aktuelle Situation zur Auslandsadoption in Rumänien
Eine Auslandsadoption ist wegen der neuen Adoptionsgesetze in Rumänien über eine Adoptionsvermittlungsstelle quasi unmöglich geworden, da künftig ein Verwandtschaftsverhältnis zum Kind in Rumänien nachgewiesen werden muss. Zusätzlich hat es wieder Skandale gegeben die eine eventuelle Änderung der neuen Gesetze erschweren.

Stand: 16.10.2004

 
 

up