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Viele Adoptivmütter wollen ihre Kinder wie leibliche Mütter
stillen: generell ist es möglich, ist aber mit einigem Aufwand
verbunden, und das, obwohl man nicht vorhersagen kann, wieviel Milch
die Mutter bilden kann, bzw. ob das Baby überhaupt bereit ist,
von der Brust zu trinken.
Es gibt zwei Möglichkeiten die Milch zum "Fließen" zu bringen: die
eine besteht aus der Kombination von Pille (die dem Körper
eine Schwangerschaft vortäuscht) und der Gabe von Medikamenten,
die den Oxytozin-Haushalt heben.
Die wesentlich humanere Methode ist zugleich auch die zeitaufwendigere
Methode: Die Mutter muss mehrmals täglich (auch während
der Nacht) beide Brüste je ca. 15. bis 20 Minuten lang abpumpen.
Zusätzlich empfiehlt es sich milchbildende bzw. milchfördernde
Tees und Kräuter zu trinken.
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Zwischen zweiter und achter Woche wird die Brust etwas größer
und straffer und die ersten paar Tropfen Milch werden gebildet.
Durch konsequentes Weiter pumpen lässt sich die Milchproduktion
noch steigern, allerdings viel langsamer und in geringeren Mengen,
als beim Stillen nach einer durchgemachten Schwangerschaft.
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Die meisten Mütter behelfen sich dabei noch mit einem
sogenannten Brusternährungsset, das ist eine Milchflasche,
die um den Hals der Mutter gehängt wird und mit Hilfe
eines kleinen Schlauches, der an der Brust festgeklebt wird,
bekommt das Baby beim Saugen an der Brust sowohl Muttermilch
als auch Babynahrung aus der Flasche. Das hat den Vorteil,
dass durch das Saugen die Milchproduktion weiter angeregt
wird, und man gänzlich auf das Füttern mit der Flasche
verzichten kann.
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bildl? |
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- Milchbildungstee
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20 Teile Kümmel
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20 Teile Fenchel
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20 Teile Anis
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10 Teile Brennessel
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20 Teile Geisskraut
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10 Teile Basilikum
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alle Teile mischen und mit einem Mörser zerstampfen
und zerreiben. Man benötigt 1 Teelöffel pro Tasse.
Dann mit heißem Wasser übergießen und 5 Minuten
ziehen lassen. (Sobald das Baby gestillt wird, nicht mehr
als 1/2 l trinken, das sonst die Milch übel schmeckt.)
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- Foenum Graecum: Bockshornklee
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ist am meisten milchbildend
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- unbedingt vermeiden:
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Pfefferminze und Salbei
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Allerdings sollte die Mutter über ihren Bemühungen
zu stillen und "Milch zu bilden" nicht vergessen,
dass sie auch ohne Stillen dem Baby alle Liebe, Zuneigung
und Körperkontakt geben kann. Und sie sollte darauf achten,
dass unter dem Stress, den sie sich selber eventuell macht,
nicht die Bindung zum Kind leidet
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Hilfe bieten die Stillberaterinnen von La Leche Liga:
http://www.lalecheliga.at/ |
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