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Was ist das Haagerabkommen
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Das Haager Abkommen ist ein Vertrag zwischen vielen Staaten,
in denen unter anderem genau festgelegt ist, welche Regeln
bei internationalen Adoptionen zu beachten sind.
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Dieses internationale Abkommen will sicherstellen, dass internationale
Adoptionen zum Wohl des Kindes und unter Wahrung seiner Grundrechte
stattfinden. Damit soll es das UNO-Übereinkommen über
die Rechte des Kindes umsetzen. Es wird darin festgehalten,
dass dem Wohl des Kindes bei der Adoption die höchste
Bedeutung zugemessen wird. Erst wenn das Kind in seinem Herkunftsstaat
nicht angemessen untergebracht werden kann, soll eine Adoption
ins Ausland in Frage kommen.Durch das Abkommen wird die Adoption
im Herkunftsland des Kindes sowie im Aufnahmeland koordiniert,
das soll vor allem Missbräuche wie Kinderhandel, Erpressung,
Kinderraub und Korruption vermeiden helfen.
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Adoptionen, die nach dem Haagerabkommen durchgeführt
wurden, werden in allen Vertragsstaaten anerkannt.
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Dabei wird von jedem Land eine Stelle benannt, die mit den
Adoptionen beauftragt ist. Eine Adoption läuft ausschließlich
über die genannten Behörden. Wer ein Kind aus einem
der Vertragsstaaten adoptieren will, muss bei der Zentralen
Behörde seiner Wohngemeinde einen Antrag auf Adoption
stellen.
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